Presseberichte     Hier finden Sie in chronologischer Reihenfolge die Berichte der FFW Königssee. Sollten Sie einen Bericht veröffentlichen wollen, senden Sie bitte eine Email an: webmaster@feuerwehr-koenigssee.de Vielen Dank.     
Freiwillige Feuerwehr Königssee
Neuigkeiten
„Wenn ich groß bin, werde ich Feuerwehrmann“ 24h Berufsfeuerwehrtag Schönau am Königssee – Der Jugendzug der Freiwilligen Feuerwehr Königssee durfte am vergangenen Wochenende eine Kostprobe des Alltags eines Berufsfeuerwehrmannes nehmen. Am „24h Berufsfeuerwehrtag“ lernten die Jugendlichen einen ganzen Tag lang, anhand von verschiedenen Übungen und simulierten Einsätzen, die Arbeit und Aufgaben eines hauptberuflichen Feuerwehrmanns kennen. Am Samstag, den 27.06.2015 begann der „24h Berufsfeuerwehrtag“ um halb acht morgens. Im Laufe des Tages musste der Jugendzug der Freiwilligen Feuerwehr Königssee mehrere professionell geplante Einsätze meistern. Diese wurden vom Jugendwart der Freiwilligen Feuerwehr Königssee Andreas Kurz und dem in der Freiwilligen Feuerwehr Königssee aktivem Berufsfeuerwehrmann Moritz Bork organisiert. Mit dem „24h Berufsfeuerwehrtag“ wurde vor allem die Ausbildung der Jugendlichen in der Wehr gefördert sowie der kameradschaftliche Zusammenhalt gestärkt. Die Übungen enthielten hauptsächlich die wichtigsten Tätigkeiten einer Feuerwehr, wie das Löschen von Bränden und die Rettung von Personen. Um den „24h Berufsfeuerwehrtag“ realistisch nachzustellen, durfte ein gemeinschaftliches Mittagessen, welches von Johann Kranawetvogl organisiert wurde, sowie Tisch Tennis spielen und das gemeinsame Übernachten im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Königssee nicht fehlen. Den neun Teilnehmern des Jugendzugs hat es eine große Freude gemacht, einen Tag lang „Berufsfeuerwehrmann“ zu sein und vielleicht seiner Vision „Wenn ich groß bin, werde ich Feuerwehrmann“ ein kleines Stück näher gekommen zu sein. Die Durchführung solcher Projekte fördert nicht nur die Ausbildung und somit die Qualität einer Feuerwehr, sondern auch die Gemeinschaft der Jugendlichen, den Bezug zu den aktiven Feuerwehrmännern und die Stärkung des ganzen Vereins. Allen Beteiligten und Helfern, welche es ermöglicht haben, den „24h Berufsfeuerwehrtag“ durchzuführen, sei ein großer Dank ausgesprochen. JR
15 Feuerwehrmänner aus Königssee bestehen Leistungsprüfung „Gruppe im Löschangriff“ FFW Königssee (PS)- Am vergangenen Donnerstag absolvierten 15 Feuerwehrmänner aus Königssee das Bayrische Leistungsabzeichen „Gruppe im Löschangriff – Außenangriff mit Löschwasserentnahme aus dem Königssee“ mit Bravour. Ausgebildet durch die erfahrenen Feuerwehrmänner und Lkr. Schiedsrichter aus Königssee Pfnür Sepp, Veicht Manfred, Hasenknopf Wolfgang und Hallinger Florian, traten 15 Floriani-Jünger aus Königssee die Leistungsprüfung an. Angenommen wurde ein Brand eines Nebengebäudes es waren keine Menschen und Tiere in Gefahr die Wasserentnahmestelle bildete der Königssee. So mussten die Feuerwehrmänner eine Saugleitung zusammenkuppeln, eine B-Leitung zur Wasserförderung aufbauen und schließlich mit den Strahlrohren den angenommen Brand löschen. Ziel dieses Leistungsabzeichen ist es die Handgriffe für den Ernstfall zu automatisieren und zu beschleunigen, denn bei einem Brand zählt jede Sekunde. Aber nicht nur die Arbeitsschritte werden während der Ausbildungszeit immer wieder geübt, auch die Kameradschaft wird gepflegt. Dank der guten Ausbildung konnte den Königsseern 6 mal das Leistungsabzeichen in Bronze, 2 mal in Silber, 1 mal in Gold, 4 mal in Gold-Blau, 1 mal in Gold-Grün und einmal die Endstufe in Gold-Rot durch die Kreisbrandinspektion übergeben werden. Das Abzeichen wird in 6 Stufen aufgeteilt und so kann jeder Feuerwehrmann im Abstand von mindestens 2 Jahren die nächst Höhere Stufe erreichen. Gold-Rot ist somit erst nach mindestens 12 Jahren, die höchste zu erreichende Stufe. Kommandant Stefan Punz, freute sich über das Engagement beim Leistungsabzeichen und bedankte sich bei den Ausbildern, bei der Kreisbrandinspektion mit den Schiedsrichtern Pirker Harald, Walch Josef und Hallinger Florian für die Abnahme und beim Feuerwehrvorstand Graßl Franz für die im Anschluss spendierte Brotzeit, sowie bei der Schifffahrt Königssee, die das Werftgelände immer wieder zur Verfügung stellt.
Waldbrand - Übung am Königssee Kürzlich fand die Oktober-Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehren Königssee, Schönau, Berchtesgaden zusammen mit der BRK-Wasserwacht Berchtesgaden statt. Löschmeister Martin Planegger, der gleichzeitig auch stellvertretender technischer Leiter der Wasserwacht Berchtesgaden ist, hat den Ehrenamtlichen ein realitsnähes Szenario geboten. Kurz nach 18.30 Uhr - der Funkkanal der Feuerwehr ist ruhig - ertönt ein Übungsalarm für die Feuerwehren Königssee, Schönau, Berchtesgaden und die Wasserwacht Berchtesgaden: „Unklare Rauchentwicklung am Ufer des Wasserfalls am Königssee“. Die Florianijünger und die Wasserretter machten sich sofort auf den Weg zur Seelände. In Windeseile müssen nun Mannschaft und Material mit den Booten der Wasserwacht und der Schifffahrt Königssee zum Wasserfall-Ufer gebracht werden. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte schaffen in nur 20 Minuten nach der Alarmierung das schier Unmögliche: Zwei Boote mit Mannschaft und Material sind am Ufer angekommen - die ersten Atemschutzgeräteträger rüsten sich aus. Der angenommene Brand ist durch unachtsame Jugendliche entstanden, welche am Ufer ein Lagerfeuer mit Benzin anheizen wollten. Ein Mädchen liegt bewusstlos neben dem Lagerfeuer, wo noch der offene Benzinkanister steht, mit schweren Brandwunden am Boden. Eine weitere Patientin liegt mit einer schweren Verletzung am Bein in 50 Meter Entfernung während das dritte Mädchen mit einer kleinen Platzwunde geschockt umherläuft. Um die Opfer herum lodert ein Vegetationsbrand. Die ersteintreffenden Atemschutzgeräteträger konzentrieren sich auf die Patientenrettung und bringen die drei Patienten zur Wasserwacht, welche von den Sanitätern vor Ort untersucht und medizinisch behandelt werden. Nach nur zehn Minuten sind alle drei Verletzten „verarztet“ und das Rettungsboot macht sich auf dem Weg zurück zur Seelände, wo die Patienten an den Rettungsdienst übergeben werden. Aufgrund der undurchsichtigen Lage entscheidet der Einsatzleiter der Feuerwehr Königssee, der durch den Einsatzleitwagen der Feuerwehr Berchtesgaden an der Seelände unterstützt wird, einen Hubschrauber zur Lageerkundung anzufordern. Um 19:00 Uhr lautet der Befehl: 1. Rohr - Wasser marsch - die Pumpe wurde aufgebaut, Schlauchleitungen verlegt - die Atemschutzgeräteträger beginnen mit der Brandbekämpfung. Aufgrund der nähernden Dämmerung entscheidet die Einsatzleitung eine umfangreiche Beleuchtung vor Ort aufzubauen, um die Glutnester im Boden besser finden zu können. Um 19:30 schallt es durch den Funk: Feuer aus - die Rückarbeiten beginnen. Eine perfekt abgelaufene Übung für alle Beteiligten. Während der Nachbesprechung bedankt sich der Kommandant der Feuerwehr Königssee, Stefan Punz junior, bei Martin Planegger, der sehr viel Zeit in die Ausarbeitung und die Genehmigung der Übung einfließen hat lassen. „Die Übung musste durch den Nationalpark, durch das Landratsamt und durch die Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung genehmigt werden“, so Planegger. Punz bedankte sich bei allen Teilnehmern, der Schifffahrt Königssee und der BRK-Wasserwacht. „Eine sehr gelungene und echte Übung - das kann uns jederzeit passieren“, so Punz. „Im Ernstfall wären bei uns noch das zweite Fahrzeug sowie das zweite Boot im Einsatz“, erwidert Franz Kurz von der Wasserwacht Berchtesgaden. Eine unklare Rauchentwicklung am Ufer des Wasserfalls bzw. im Bereich Malerwinkl hat es bereits öfters gegeben - so eine Übung muss immer wieder durchgeführt werden, um das genaue Konzept der Beladung mit der Feuerwehr durchspielen zu können.