Freiwillige Feuerwehr Königssee
Einsatzberichte 2013
05.01.2013 - THL Unwetter - Hochwassereinsatz  Am Samstag morgen gegen 01:25 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Königssee in die Seestraße alarmiert. Passanten haben bemerkt, dass der sog. Pletzgraben über die Ufer stieg.  Aufgrund der andauernden Regenfälle stieg das Wasser im Pletzgraben so immens an, dass er an der Seestraße über die Ufer trat. Durch das rasche Einschreiten der Feuerwehr konnte jedoch schlimmeres verhindert werden. Im Einsatz waren Königssee 49/1, 43/1 und 11/1 mit 20 Mann für rund eine Stunde. 16.01.2013 - THL Wasser - Hilfeleistung  Am Mittwoch morgen wurde die Feuerwehr Königssee zur Seelände am Königssee alarmiert, um dort die Polizei zu unter- stützen.  Die Feuerwehr sperrte den Bereich großzügig ab und unterstütze die Polizei. Der Einsatz dauerte rund zwei Stunden. 14.02.2013 - B5 Hotelbrand Ramsau  Am Donnerstag vormittag gegen 11.13 Uhr wurde ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und Polizei in die Ramsau zu einem Hotelbrand alarmiert. In einem Hotel in der Ramsau kam es aufgrund Arbeiten am Heizkessel zu einer Verpuffung im Heizungskeller. Das Hotelpersonal setzte sofort einen Notruf ab und evakuierte das Hotel. Die Feuerwehr Königssee war mit allen drei Fahrzeugen im Bereitstellungsraum, konnte jedoch nach kurzer Zeit den Einsatz abbrechen und wieder einrücken. Im Einsatz waren 20 Mann der Wehr Königssee mit allen drei Fahrzeugen für rund eine Stunde. B5 - Hotelbrand Ramsau B5 - Hotelbrand Ramsau B5 - Hotelbrand Ramsau 23.03.2013 - B4 - Brand Wohnhaus mit Personengefährdung  Großalarm endet glimpflich - geringer Sachschaden  Am Samstag kurz nach Mittag wurde ein Großaufgebot an Einsatzkräften mit dem Stichwort B4 - Brand Wohnhaus in den Ortsteil Schwöb alarmiert. Nach Eintreffen des Einsatzleiters und der ersten Kräfte konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Der Brand wurde wahrscheinlich durch einen Hitzestau in einer abgemagerte Holzwand verursacht.  Durch das alte und verwinkelte Holzhaus trat an vielen Ecken Rauch aus - erst durch den Einsatz einer Wärmebildkamera,  konnte der Brandherd gefunden werden. Die Ehrenamtlichen aus Königssee, Schönau und Berchtesgaden gingen mit Atemschutzgeräten auf die Suche nach dem Brandherd, nach Lokalisierung konnte dieser dann schnell gelöscht werden. Das Haus wurde belüftet und entraucht. Nach ca. 3,5 Stunden war der Einsatz abgearbeitet. Brand Wohnhaus - 23.03.2013 Brand Wohnhaus - 23.03.2013
Bilder: www.brk-bgl.de/Ziegler
07.04.2013 - B4 Hotelbrand Oberau  Großalarm für die Einsatzkräfte - Hotel in Vollbrand  Am Sonntag nachmittag wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren Berchtesgaden, Oberau, Königssee, Marktschellenberg,  Maria Gern sowie Rettungsdienst, Polizei und THW in die Oberau alarmiert. Gegen 15.12 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle einen Brand in einem Hotel - kurz darauf wurde die Alarmstufe erhöht. Die Aufgabe der Feuerwehr Königssee war, mit den Atemschutztrupps das 1. Obergeschoß auf Brandherde zu kontrollieren  und diese abzulöschen. Die Wehrmänner fuhren dabei von der Nordseite her an, um dort den Löschangriff zu beginnen. Die Atemschutztrupps waren mehrmals im Gebäude. Ein kompletter Löschangriff wurde ebenfalls auf der Nordseite durch die  FFW Königssee errichtet. Der Einsatz dauerte rund 3,5 Stunden für die Wehrmänner aus Königssee. Weitere Infos zum Einsatz finden Sie bei den Kameraden aus Berchtesgaden: www.feuerwehr-berchtesgaden.de Brand Hotel Oberau 04/2013 Brand Hotel Oberau 04/2013 30.04.2013 - THL 1 - Größere Ölspur  Am Mittwoch abend gegen 22.30Uhr wurde die FFW Königssee zu einer Ölspur im Bereich Holzlobstraße/Vorderbrandstraße/ Hellielstraße alarmiert. Eine über mehrere hundert Meter lange Ölspur beschäftigte die ehrenamtlichen Einsatzkräfte ca. 1 Stunde. Im Einsatz waren Königssee 49/1, 43/1 und 11/1 mit 24 Mann. 16.05.2013 - Brand in einem Berchtesgadener Hallenbad  Am Donnerstagabend ist im 1. Stock der Watzmanntherme im Bereich der Solarien ein Brand mit starker Rauchentwicklung ausgebrochen. Die Einsatzkräfte brachten das Feuer rasch unter Kontrolle und konnten alle 110 Betroffenen unverletzt aus  dem Gebäude evakuieren. Zwei Feuerwehrmänner und ein Kind, das bei den Löscharbeiten zuschaute, erlitten leichte  Rauchgasvergiftungen. Erste Schadensschätzungen belaufen sich auf mehrere hunderttausend Euro;  die Ursache ist noch unklar.  Gegen 18.10 Uhr schickte die Leitstelle Traunstein zunächst die Freiwillige Feuerwehr Berchtesgaden und einen Rettungswagen des Roten Kreuzes zur Watzmanntherme, wo die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Telefonisch per Notruf und bei der ersten Lageerkundung wurde dann ein Feuer im 1. Stock im Bereich der Solarien bestätigt,  woraufhin mit Alarmstufe B4 Großalarm ausgelöst und die komplette Therme geräumt wurde.  Einsatzkräfte der BRK-Wasserwacht hielten gerade im Hallenbad ein Kinderschwimmtraining ab und evakuierten routiniert die  Besucher über Hinterausgänge. Eine akute Gefährdung bestand nicht.  Nach großräumiger Alarmierung rückten rund 200 Feuerwehrleute aus dem südlichen und mittleren Landkreis und dem  benachbarten Österreich aus. Die Atemschutzgeräteträger stießen auf eine starke Rauchentwicklung und einen Brandherd  bei den Solarien und gingen sofort im Innenangriff gegen die Flammen vor. Schwarze Rauchschwaden hüllten teilweise das Gebäude auch von außen ein. Gegen 19.30 Uhr konnte der Einsatzleiter der Feuerwehr Berchtesgaden dann „Feuer aus“  melden. Mehrere Atemschutzgeräteträger durchsuchten die komplette Therme, so dass ausgeschlossen werden konnte,  dass sich noch jemand im Gebäude befindet.  Von den Besuchern und vom Personal wurde ersten Erkenntnissen zufolge niemand verletzt. Die Einsatzkräfte konnten insgesamt 110 Betroffene, darunter 58 Erwachsene und 52 Kinder, in Sicherheit bringen und in der gegenüberliegenden Breitwiesenhalle sammeln und registrieren.  Größtenteils waren die Menschen dort nur mit Badekleidung eingetroffen.  Begleitet durch Einsatzkräfte konnten sie später in den Kabinen ihre Sachen abholen.  Zwei Feuerwehrmänner und ein Kind, das bei den Löscharbeiten zugeschaut hatte, erlitten leichte Rauchgasvergiftungen und mussten vom Roten Kreuz vor Ort ambulant behandelt werden.  Neben den umliegenden Feuerwehren waren die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung,  der Baufachberater des Technischen Hilfswerks (THW) sowie das Rote Kreuz mit zehn Fahrzeugen, 25 Sanitätern, 16 Wasserrettern, drei Notärzten, den Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG´n) der BRK-Bereitschaften Berchtesgaden und  Bad Reichenhall und der BRK-Wasserwacht Berchtesgaden sowie der Sanitätseinsatzleitung mit Unterstützungsgruppe im Einsatz.  Gegen 19.10 Uhr wurde die Führungsgruppe Katastrophenschutz des Landkreises nachalarmiert. Nach dem Erstangriff durch die Polizei Berchtesgaden übernahm die Kripo Traunstein die weiteren Brandermittlungen.  Die Brandursache ist noch ungeklärt.   Die Feuerwehr Königssee war mit 24 Mann für rund 3,5 Stunden im Einsatz. (Text und Bilder: www.brk-bgl.de) 16.05.2013 - Brand in einem Berchtesgadener Hallenbad 16.05.2013 - Brand in einem Berchtesgadener Hallenbad 16.05.2013 - Brand in einem Berchtesgadener Hallenbad 03.05.2013 - B5 Hotelbrand Ramsau  Am Freitag morgen wurde gegen 05.36Uhr ein Großaufgebot an Einsatzkräften zu einem Hotelbrand in die Ramsau alarmiert. Gemeldet war ein Kellerbrand in einem Ramsauer Hotel. Neben den Kräften der Wehr Königssee wurden alarmiert: FFW Ramsau, Berchtesgaden, Schönau, Bad Reichenhall, Schneizlreuth, die Kreisbrandinspektion sowie mehrere Rettungs- diensteinheiten und die Polizei. Im Kellerbereich des Hotels brannte es aus bisher unbekannten Gründen.Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Einsatzkräfte der FFW Königssee waren rund 1,5 Stunden im Einsatz. 01.06. - 03.06.2013 Mehrere Einsätze aufgrund Hochwasser - Katastrophenalarm im Landkreis BGL  Am Samstag abend gegen 23.55 Uhr wurde die Freiwillige Königssee zur Unterstützung der FFW Berchtesgaden nach Berchtesgaden alarmiert. Den Gemeindebereich von Berchtesgaden hat es gleich an mehreren Stellen heftig getroffen.Die Wehrmänner der FFW Königssee wurden unter anderem in der Waltenberger Str., am Weihnachtsschützenplatz und im Duftbachweg eingesetzt. Es galt auch hier mehrere Murenabgänge zu beseitigen, Hab und Gut vor Muren zu schützen bzw. Häuser vor Murenabgängen oder Wasser zu schützen oder Keller von Wasser auszupumpen. Die FFW Königssee war bis Sonntag (02.06) Nachmittag fast durchgehend im Einsatz. Am 03.06.2013 wurden die Wehrmänner erneut alarmiert. Dieses Mal galt es als Unterstützung der FFW Freilassing nach Freilassing zu fahren. Die Stadt Freilassing hat das Hochwasser überaus schwer getroffen: Am Sonntag wurden hier einzelne Bereiche evakuiert - die Anwohner konnten am Montag zwar wieder in die Häuser, mussten aber mit den Auswirkungen der Flut kämpfen. Die Wehrmänner aus Königssee pumpten auch hier mehrere vollgelaufene Keller aus und unterstüzten die Kameraden aus Freilassing. Im eigenen Gemeindebereich war es dieses Mal sehr ruhig, lediglich 5 Einsätze galt es in der Zeit abzuarbeiten, darunter u.a. eine Erstversorung für das Rote Kreuz (Unterstützung des Rettungsdienstes bei einer Reanimation). Seit Sonntag vormittag um 10.27 Uhr herrschte im Landkreis BGL Katastrophenalarm. Der Katastrophenalarm wurde am Montag um 20.26 Uhr aufeghoben. 04.06.2013 - THL 1 - Ölspur Jennerbahnstr.  Am Dienstag vormittag ging es dann für die Wehrmänner der FFW Königssee gleich weiter. Eine Ölspur musste im Bereich Jennerbahnstr. bis Richard-Voß-Str. beseitigt werden. Alle drei Fahrzeuge waren ca. 1,5 Stunden mit dem Binden der Betriebsstoffe und dem Absichern des Verkehrs beschäftigt. 13.07.2013 - P eingeklemmt - Verkehrsunfall mit eingklemmter Person Schönau  Am Samstag abend gegen 18.00 Uhr wurde die FFW Königssee in die Schönau zum Duftberg alarmiert. Dort ist ein PKW aus bisher ungeklärter Ursache gegen einen Baum geprallt. Der Fahrer des PKW´s wurde nur leicht verletzt, jedoch war seine Beifahrerin im PKW eingeklemmt. Der Rettungsdienst vor Ort forderte die Feuerwehr zur schonenden Patienrettung nach. Die Feuerwehr Königssee unterstützte die Kameraden aus Schönau bei  den Straßensperr-Arbeiten, sicherten die Unfallstelle weitgehend ab und kümmerten sich um zwei Hunde aus dem PKW. Die Unfallstraße war für ca. 1 Stunde für den kompletten Verkehr gesperrt. Die Wehrmänner aus Königssee waren mit allen drei Fahrzeugen ca. 2 Stunden im Einsatz. 28.07.2013 - Waldbrand Thumsee  Am Sonntag morgen wurde die FFW Königssee mit dem Löschgruppenfahrzeug 43/1 zur Ablöse der Einsatzkräfte zum Waldbrand am Thumsee nach Bad Reichenhall alarmiert. Die 9 Mann wurden direkt im Gelände eingesetzt, um die Glutnester abzulöschen. Die Gruppe wurde am Nachmittag abgelöst und fuhr abends dann nochmals nach Bad Reichenhall. 28.07.2013 - Waldbrand oberhalb von Salet  Kurz nach der Alarmierung an den Thumsee wurde die FFW Königssee zu einem Waldbrand an den Königssee alarmiert. Oberhalb von Salet brannten mehrere Glutnester vermutlich aufgrund eines Blitzeinschlages. Die FFW Königssee setzte zusammen mit der Wasserwacht Berchtesgaden und der FFW Schönau nach Salet über.Nach der Lageerkundung musste festgestellt werden, dass der bodengebundene Einsatz hier keine Erfolgsaussichten hätte. Man beschloß daher, die FFW und die Wasserwacht auf Bereitschaft zu halten, während zwei Polizeihubschrauber den Brand ablöschten. Die beiden Hubschrauber wurden vom Thumsee abgerufen und löschten den Brand so bis zur Mittagszeit ab. Die Bereitschaft konnte dann aufgelöst werden.Im Einsatz waren hier Königssee 49/1, Königssee 11/1, die Wasserwacht Berchtesgaden, die Feuerwehr Schönau und zwei Polizeihubschrauber. 29.07.2013 - Verkehrsunfall auf der B20 Höhe Schwöb  Beim Zusammenstoß zwischen einem Mercedes und einem VW-Bus eines örtlichen Busunternehmers sind am Montagmittag kurz nach 13 Uhr auf der B20 an der Abzweigung nach Schwöb beide Fahrer nach erster Einschätzung des Roten Kreuzes mittelschwer verletzt worden. Im Kleinbus saßen auch mehrere Schulkinder, die aber alle mit dem Schrecken davonkamen und nach Untersuchung durch den Notarzt von ihren Eltern abgeholt wurden.  Der 36-jährige Mercedes-Fahrer aus Salzburg krachte frontal in die Fahrerseite des VW-Busses, der von einem 76-jährigen Einheimischen gelenkt wurde. Die Leitstelle Traunstein schickte das Berchtesgadener Rote Kreuz mit zwei Rettungswagen und Notarzt und die Freiwillige Feuerwehr Königssee zum Unfallort. Die beiden mittelschwer verletzten Fahrer wurden zur weiteren Untersuchung und Behandlung in die Kreisklinik Bad Reichenhall gebracht. Der Notarzt untersuchte auch einen achtjährigen Jungen und ein neunjähriges Mädchen, die aber mit dem Schrecken davongekommen waren. Ein drittes Kind wurde bereits zuvor von seinen Eltern abgeholt. Die Feuerwehr Königssee sicherte die Unfallstelle ab, band ausgelaufene Betriebsstoffe und reinigte die Fahrbahn. Beamte der Berchtesgadener Polizei nahmen den genauen Unfallhergang auf. 29.07.2013 VU B20 - Höhe Schwöb 29.07.2013 VU B20 - Höhe Schwöb 29.07.2013 VU B20 - Höhe Schwöb 29.07.2013 VU B20 - Höhe Schwöb 29.07.2013 - Türöffnung “Am Tradenlehen” und VU mit Krad Am Montag abend wurde die FFW Königssee um 17.15 Uhr zu einer Türöffnung in die Wohnsiedlung “Am Tradenlehen” alarmiert. Zusammen mit der Polizei erkundete man die Lage und öffnete die Türe. Die vorgefundene Person wurde dann der zur Erstversorgung alarmierten Wasserwacht übergeben. Zusammen mit der Wasserwacht wurde der Patient versorgt und soweit stabilisiert.  Nach Eintreffen des Notarztes und des Rettungswagens wurde der Patient an den Rettungsdienst übergeben. Die Wohnung wurde dann noch belüftet. Im Einsatz waren hier Königssee 49/1 und 43/1 für rund 1,5 Stunden. Fast zeitgleich ereignete sich in der “Alten Königsseer Str.”ein kleinerer Unfall mit einem Kraftrad. Der Fahrer erlitt eine Sprunggelenkfraktur, wurde von der FFW erstversorgt und dann an den alarmierten Rettungsdienst übergeben. Hier war Königssee 11/1 im Einsatz. 05. + 06.08.2013 - Waldbrand Simetsberg - oberhalb des Königssees Die Löscharbeiten im steilen Bergwald am Simetsberg oberhalb des Königssees konnten am Dienstagabend gegen 17.20 Uhr nach enormen Anstrengungen der insgesamt 65 Einsatzkräfte beendet werden. Der erste Alarm ging am Montag abend um kurz nach 17.30Uhr bei der FFW Königssee ein.  Es brannte im naturbelassenen Raum des Nationalparks, sodass auch nicht von einem Sachschaden auszugehen ist. Nachdem die Löscharbeiten am Montagabend gegen 22 Uhr unterbrochen wurden, waren ab 4 Uhr morgens bereits Beobachter von Feuerwehr, Bergwacht im BRK und BRK-Wasserwacht unterwegs, um die Entwicklung des Brandherdes in den vergangenen Stunden nachzuvollziehen.  Eine deutliche Verschärfung der Situation hatte sich jedoch nicht ergeben.  Gegen 7 Uhr starteten 42 Mann der Feuerwehren Königssee, Berchtesgaden, Schönau und der Kreisbrandinspektion den Löscheinsatz erneut. Unterstützung kam von der Bergwacht Berchtesgaden mit zehn Einsatzkräften, sowie aus der Luft mit je einem Hubschrauber der Bayerischen Polizei, der Bundespolizei und eines österreichischen Privatunternehmens. Die BRK-Wasserwacht Berchtesgaden stand ebenso bereit wie die BRK-Bereitschaften; sie sicherten den Einsatz sanitätsdienstlich ab und versorgten die Einsatzkräfte bei hochsommerlichen Temperaturen mit kühlen Getränken und Essen.  Die größten Herausforderungen stellte das unwegsame Steilgelände und die Hitze des Tages an die Löschmannschaften an der Brandstelle. Die Löschhubschrauber flogen Material, sowie einen Wasserbehälter auf den Berg, der aus der Luft mit Wasser gefüllt wurde. Zudem warfen die Hubschrauber aus den angehängten Behältern direkt in die Brandherde Wasser ab. Das Wasser wurde den ganzen Tag über aus dem Grünsee im Steinernen Meer aufgenommen und zur Brandstelle geflogen. Am See sorgte ein Alpinbeamter der Polizei für Sicherheit und hielt so einige Bergsteiger vorm Sprung ins kühle Nass ab. Die Männer der Feuerwehr wurden bei ihrer riskanten Arbeit im Steilgelände von den Kollegen der Bergwacht fachgerecht gesichert. Die Bergwacht Berchtesgaden hatte zudem parallel noch einen Rettungseinsatz in der Watzmann-Ostwand zu bewältigen. Ein Mitglied einer Vierergruppe wurde gegen 11 Uhr bei einem Steinschlag am Bein verletzt und musste mittels Rettungshubschrauber aus dem steilen Gelände gerettet werden. Gegen 15 Uhr waren die Brandbekämpfer so weit, dass „Brand aus „ gemeldet werde konnte. Zur Absicherung wurde die Situation vor Ort nochmals mittels Wärmebildkamera aus dem Polizeihubschrauber überprüft. Danach konnte damit begonnen werden, Einsatzkräfte und Material vom Berg zu fliegen. Gegen 17.20 Uhr war der aufwendige Einsatz letztendlich beendet.  Bereits am Sonntag, den 28. Juli war es in der näheren Umgebung des aktuellen Brandherdes zu einem kleineren Feuer, ausgelöst durch eine Blitzschlag, mit anschließendem Löscheinsatz gekommen. Ein Zusammenhang damit wäre denkbar, weitaus wahrscheinlicher ist jedoch einer erneuter Blitzschlag bei einem schweren Gewitter am darauffolgenden Sonntagabend (4. August), der erst verspätet zum Brandausbruch am Montag geführt hatte. Wanderwege oder Berghütten waren zu keinem Zeitpunkt im Gefahrenbereich. Waldbrand Simetsberg August 2013 Waldbrand Simetsberg August 2013 Waldbrand Simetsberg August 2013 Waldbrand Simetsberg August 2013 Waldbrand Simetsberg August 2013 20.08.2013 - Großflächige Ölspur  Am Dienstag morgen um 7.37 Uhr wurden die Feuerwehren Königssee, Schönau und Berchtesgaden zu einer großflächigen Ölspur alarmiert. Die Verunreinigung erstreckte sich von der Waldhauser Str. über Unterstein - Schwöb und den Kreisverkehr bis hin zum Reckensberg in der Unterau. Die Feuerwehren banden die ausgelaufenen Betriebsstoffe, sicherten den Verkehr ab und übergaben die Strecke an die Straßenmeisterei.  Die Feuerwehr Königssee war mit allen drei Fahrzeugen und 20 Mann rund zwei Stunden im Einsatz. 27.09.2013 - Brand eines Zweifamilienhauses in Ramsau  Am Freitagabend kurz nach 21.15 Uhr mussten Feuerwehr, Rotes Kreuz, Technisches Hilfswerk (THW) und Polizei in den Ramsauer Reschenweg ausrücken, wo ein Zweifamilienhaus in Vollbrand stand. Die Bewohner gelangten gerade noch rechtzeitig ins Freie und konnten sich bei den Nachbarn in Sicherheit bringen, so dass niemand ernsthaft verletzt wurde. Zwei Autofahrer, eine junge Frau und ein junger Mann aus Bischofswiesen und Markschellenberg hatten beim Vorbeifahren Feuerschein bemerkt und das schlafende, ältere Ehepaar gewarnt. Das Rote Kreuz behandelte vier Hausbewohner und Nachbarn, die unter anderem bei Löschversuchen Rauchgas eingeatmet hatten, darunter eine 59-jährige Nachbarin, die nach notärztlicher Erstversorgung zur weiteren Überwachung in die Kreisklinik Berchtesgaden gebracht werden musste; zwei weitere unverletzte Nachbarn wurden betreut. Ersten Erkenntnissen zufolge entstand enormer Sachschaden in Höhe von geschätzten 800.000 Euro; die Kripo ermittelt die genaue Brandursache und geht von Funkenflug aus vermeintlich abgekühlter Holzasche aus. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein großer Teil des Dachstuhls und der Holzschindel-Fassadenverkleidung bereits in Vollbrand. Ein Großaufgebot der umliegenden Feuerwehren aus Berchtesgaden, Schönau, Königssee, Marktschellenberg, Bischofswiesen, Schneizlreuth und Bad Reichenhall ging sofort im Innen- und Außenangriff mit bis zu mit fünf Atemschutztrupps über Steckleitern und über die Drehleiter mit mehreren Rohren und Schaum gegen das Feuer vor und suchte das Objekt ab, wobei schnell klar war, dass keine Betroffenen mehr im Gebäude sind. Während der Löscharbeiten musste auch die Dachhaut geöffnet werden. Die Ortsfeuerwehr Ramsau nahm gerade an einer Übung im Pinzgau teil und rückte wenig später zusammen mit österreichischen Feuerwehrleuten über die Hirschbichlstraße zum Einsatzort nach. Die Feuerwehr Bayerisch Gmain besetzte während des Großeinsatzes zur Gebietsabsicherung im südlichen Landkreis für mögliche weitere Einsätze die Bischofswiesener Feuerwache nach. Insgesamt 38 Einsatzkräfte des Roten Kreuzes sicherten die Löscharbeiten mit zehn Fahrzeugen ab, darunter die Sanitätseinsatzleitung mit Unterstützungsgruppe, drei Notärzte, die Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG´n) Behandlung und Transport Süd der BRK-Bereitschaften Berchtesgaden und Bad Reichenhall und die SEG der BRK-Wasserwacht-Ortsgruppe Berchtesgaden. Da direkt am Haus die Ramsauer Ache vorbeifließt, passten die Wasserretter auf, dass niemand in den Fluss fällt und stiegen leinengesichert immer wieder ins Wasser, um verstopfte Ansaugrohre der Löschwasserpumpen zu säubern. Die B305 war während wegen der vielen Einsatzfahrzeuge nur halbseitig befahrbar, wobei die Feuerwehr den Verkehr regelte. Beamte der Berchtesgadener Polizei und der Kripo Traunstein übernahmen vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache. Die Schadenshöhe wurde von der Polizei am Abend zunächst auf 400.000 Euro geschätzt, wird nach weiteren Erkenntnissen aber mit rund 800.000 Euro beziffert. Als mögliche Ursache wird zum jetzigen Zeitpunkt Funkenflug angenommen. In der Nähe des wahrscheinlichen Brandausbruchsortes, einem an das Haus angrenzenden Holzunterstand, hatte sich abgelagerte und vermeintlich abgekühlte Holzofenasche befunden. Die Lösch- und Aufräumarbeiten dauerten bis spät in die Nacht. Im Einsatz waren Königssee 43/1, 49/1 und 11/1 für knapp 3,5 Stunden. Brand Zweifamilienhaus Ramsau Brand Zweifamilienhaus Ramsau Brand Zweifamilienhaus Ramsau Brand Zweifamilienhaus Ramsau Brand Zweifamilienhaus Ramsau
Text/Bilder: www.brk-bgl.de
06.10.2013 - Brand einer Mülltonne  Am Sonntag morgen wurde die freiwillige Feuerwehr Königssee in die Seestraße alarmiert. Dort brannte eine Mülltonne. Kurz nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte die Tonne rasch abgelöscht werden. 08.10.2013 - Brand einer ehemaligen Rehaklinik in Berchtesgaden  Feuerwehr Rotes Kreuz und Polizei mussten am Dienstagmorgen gegen 4.20 Uhr mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften in die ehemalige Rehaklinik „Sonnenhof“ im Berchtesgadener Hansererweg ausrücken, wo aus bisher ungeklärter Ursache im ersten Stock ein Feuer ausgebrochen war. Da sich der Rauch sehr rasch über die Gänge im Gebäudekomplex ausbreitete, konnte sich nur ein Teil der Bewohner selbst in Sicherheit bringen. Die Feuerwehr musste Betroffene aus dem Gefahrenbereich retten, wobei auch die Drehleiter und Fluchthauben zum Einsatz kamen.  Die Feuerwehr hatte dabei nicht nur mit der Größe des ausgedehnten Gebäudes zu kämpfen, sondern auch mit der Hanglage. Die Löschfahrzeuge kamen nur schwer an den Brandherd heran. Die Einsatzkräfte konnten den Brand im Flurbereich des ersten Obergeschosses dennoch rasch ablöschen. Der Flur im ersten Obergeschoss des Hauses ist aber völlig ausgebrannt und das Gebäude konnte wegen der starken Rauchentwicklung einige Zeit nicht betreten werden. Ersten Schätzungen zufolge dürfte der entstandene Sachschaden bis zu 100.000 Euro betragen.  Von den Menschen, die sich am frühen Morgen in dem Haus befanden, konnten sich einige selbst in Sicherheit bringen. Etwa 30 Betroffene wurden aber von der Feuerwehr aus dem völlig verqualmten Gebäude gerettet, teils mit der Drehleiter, teils mit Fluchthauben. Eine Person war bereits bewusstlos. Insgesamt erlitten fünf Bewohner Rauchgasvergiftungen, zwei von ihnen befanden sich in kritischem Zustand. Feuerwehrkräfte übernahmen umgehend die Erstversorgung der Geretteten, bis sie vom Roten Kreuz übernommen wurden.  Das Rote Kreuz registrierte an der Patientenablage insgesamt 40 Betroffene, von denen fünf wegen schwererer Rauchgasvergiftungen und internistischen Erkrankungen notärztlich behandelt werden mussten. Drei von ihnen, ein 23-jähriger Mann und zwei 21 und 35 Jahre alte Frauen, wurden zur weiteren Behandlung in die Kreisklinik Berchtesgaden gebracht. In dem ehemaligen Sanatorium befinden sich heute Apartments, in denen vor allem auswärtige Gastronomie-Angestellte wohnen; zum Zeitpunkt des Brandes waren dort 65 Personen gemeldet, die aber nicht alle zu Hause oder im Gebäude waren. Die Feuerwehr hatte den Brand rasch unter Kontrolle und suchte das gesamte Gebäude unter Atemschutz nach eventuell Vermissten ab.  Im Einsatz waren rund 120 Einsatzkräfte der Feuerwehr Berchtesgaden, des Löschzugs Maria Gern und der umliegenden Nachbarwehren, ebenso Vertreter der Kreisbrandinspektion und die Feuerwehr Bad Reichenhall mit der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung. Das Rote Kreuz war mit insgesamt 30 Einsatzkräften und 15 Fahrzeugen vor Ort, darunter drei Notärzte, die Sanitätseinsatzleitung mit Unterstützungsgruppe, die Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG´n) der BRK-Bereitschaften Berchtesgaden, Ainring, Bad Reichenhall und Freilassing und der reguläre Rettungsdienst. Das Technische Hilfswerk entsandte zwei Fachberater zur Einsatzstelle. Beamte der Polizeiinspektion Berchtesgaden hatten den Einsatzort bereits kurz nach der Alarmierung großräumig abgesperrt. Derzeit begutachten Brandexperten der KripoTraunstein den Schaden. Die Brandursache ist noch unklar; es entstand hoher Sachschaden. Nach jetzigem Stand scheint ein technischer Defekt in der Elektroinstallation als Ursache in Frage zu kommen.  Die weiteren unverletzten Bewohner konnten mit Unterstützung des Berchtesgadener Bürgermeisters in einem Nachbarhotel einquartiert werden. Die Leitstelle Traunstein hatte zu Beginn des Einsatzes bereits vorsorglich die Kreisklinik Berchtesgaden informiert, dienstfreies Personal anzufordern und die Versorgungsstrukturen für eine Vielzahl an Verletzten zu erhöhen.  Im Einsatz waren: Königssee 49/1 und 11/1									Text, Bilder: www.brk-bgl.de