Freiwillige Feuerwehr Königssee
Besondere Einsätze
Brand an der Rodelbahn Brand an der Rodelbahn Brand an der Rodelbahn
Am 25.03.2010 wurde die FFW Königssee um 16.01Uhr mit Alarmstufe 1 zu einem Brand an die Rodelbahn alarmiert. Nach Eintreffen der ersten Fahrzeuge wurde aufgrund der starken Rauchentwicklung und der großen Flammenentwicklung sofort auf Alarmstufe 2 erhöht. Dadurch wurden die Kräfte der Wehren Berchtesgaden, Bischofswiesen, Ramsau, Marktschellenberg, sowie weitere Landkreisfeuerwehren die im Alarmplan der Rodelbahn mit eingebunden sind alarmiert. Da keine Gefahr durch Ammoniak bestand, wurden nur die Wehren des südlichen Landkreises zum Einsatz beordert. Mehrere Atemschutzgeräteträger begannen sofort den Flammenherd zu bekämpfen, eine Wasser- versorgung vom Echostüberl bis zum Kreisel wurde aufgebaut und ein Pendelverkehr zum FFW Haus Schönau wurde eingerichtet, um leere Atemschutzflaschen gleich wieder füllen zu können. Gegen 19.00Uhr wurde das THW BGL zur Ausleuchtung angefordert, damit die Einsatzkräfte weiter arbeiten konnten. Um ca. 21.00Uhr wurde „Feuer aus“ gemeldet. Von den Wehren Schönau und Königssee wurde über die Nacht eine Brandwache eingerichtet, um ein erneutes Auflodern der Flammen zu verhindern. Das BRK BGL sicherte den ganzen Einsatz mit mehreren Rettungswagen ab. Im Einsatz waren insgesamt ca. 130 Einsatzkräfte der Feuerwehr, 4 Kräfte der Polizei ca. 5 Kräfte des THW und ca. 20 Kräfte des BRK. Fotos: Feuerwehr Königssee
Brand an der Rodelbahn 2010
Hubschrauberabsturz 2010
SCHÖNAU AM KÖNIGSSEE Wie durch ein Wunder hat ein 48-jähriger Pilot am Mittwochmittag einen Hubschrauberabsturz in unmittel- barer Nähe der Gotzenalm am Jenner leicht verletzt überstanden. Der Tiroler hatte an seinen Hubschrauber per Tau eine rund 26 Meter lange und 1.000 Kilo schwere Lärche angehängt, als nach Zeugenaussagen plötzlich in rund 40 Metern Flughöhe das Heck nach oben schnellte und der Baumstamm den Boden berührte. Im Anschluss daran verlor der Hubschrauber die Last und schmierte ab. Unweit der Gotzenalm zerschellte die Maschine dann am Boden. Kurz nach 12 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle Traunstein die Meldung über den Absturz ein, die daraufhin die Bergwacht Berchtesgaden, den Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ und die Freiwillige Feuerwehr Königssee und den Kreisbrandinspektor Süd alarmierte. Die Feuerwehr Schönau wurde nachalamiert. Eine direkte Anfahrt über die Forststraße zur Gotzenalm war nicht möglich, weshalb die Besatzung von „Christoph 14“ einen Bergwacht- und einen Feuerwehrmann aus Königssse mit zwei Säcken Bindemitteln zur Einsatzstelle brachte, da geringfügig Treibstoff ausgetreten war. Die Kräfte der Feuerwehr Königssee fuhren mit zwei Fahrzeugen (Königssee 22/1 und 11/1) die Forststraße soweit wie möglich richtung Gotzenalm, gingen dann ca. 15 Minuten zu Fuß zur Einsatzstelle und sicherten dann die Einsatzstelle ab. Weitere Einsatzkräfte von Bergwacht und Feuerwehr standen am Tallandeplatz, wo die Einsatzleitung ‘ eingerichtet wurde, bereit, wurden aber zur Rettung nicht mehr benötigt. Die Staatsanwaltschaft Traunstein hat zur Klärung der Unglücksursache die Erstellung eines technischen  Gutachtens sowie die Sicherstellung der Last, des Sicherungsequipments und des Wracks angeordnet. Im Einsatz waren Florian Königssee 43/1, 22/1 und 11/1. Des weiteren waren die Feuerwehr Schönau, die Bergwacht Berchtesgaden, der Rettungshubschrauber Christoph 14, der Polizeihubschrauber Edelweiß und die Polizei Berchtesgaden ca. 2,5 Stunden im Einsatz. Fotos: Feuerwehr Königssee
Hubschrauberabsturz Hubschrauberabsturz Hubschrauberabsturz Hubschrauberabsturz